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ArBi | der Verein


Wer ist die Arbeiterbildung?

Die Arbeiterbildung e.V. ist 1981 von arbeitslosen Akademiker/innen gegründet worden und arbeitete eng mit der damaligen Ev. Fachhochschule für Sozialarbeit in Reutlingen zusammen. Wir sind ein gemeinnütziger Trägerverein für die kostenlose Beratung und Information von Erwerbslosen und Sozialhilfebezieher/innen.

Was leisten wir?

Seit über 30 Jahren kommen wöchentlich über 40 Personen, die ohne weitere Hilfe und Unterstützung ihre berechtigen Anliegen gegenüber ARGE und Arbeitsagentur nicht durchsetzen können. Wir helfen mit kostenloser, qualifizierter, sozial- und lebenslage-orientierter Beratung. Es reicht manchmal schon ein/e verständnisvolle/r Zuhörer/in, der/die Sie bei Behördengängen begleitet.

Warum braucht man die Arbeiterbildung mehr denn je?

Der Bedarf an Beratung und Unterstützung ist nicht gesunken, wie laut den offiziellen Arbeitslosenzahlen anzunehmen ist, sondern nimmt bisher stetig zu, vor allem durch aufstockendes Arbeitslosengeld II. Auch die Einschränkungen von Leistungen für Erwerbslose nehmen zu.

 

Ihre Mitwirkung

Werden Sie selbst bei der ArBi aktiv.

  • Wir sind offen für neue Ideen und haben Interesse an der Mitarbeit von Ehrenamtlichen,  zum Beispiel in Projektgruppen und in der Begleitung.
  • Die Arbeiterbildung qualifiziert Interessierte zu ehrenamtlichen Helfer/innen für Begleitung („Beistandschaft“) und Lebensberatung.
  • Derzeitig haben wir mehrere ehrenamtlich Engagierte, die selbst betroffen sind oder waren und sich regelmäßig mit ihren Ideen und Fähigkeiten für die Arbeiterbildung e.V. einsetzen.
  • Für die Zukunft planen wir weitere Projekte von und mit Betroffenen.

 

Unsere Wünsche

  •  Ausbau der Kontakte zum Jobcenter
  •  Direktdurchwahlnummer der Sachbearbeiter
  •  Erweiterung des Gutscheinhefts der Stadt Reutlingen auch für erwachsene Bezieher von AlG II
  •  Dauerhafte Übernahme unserer Personalkosten durch  Land, Kreis und Stadt

 

Ihre Unterstützung

Wir  sind  als  gemeinnütziger  Verein  auf  Mitgliedsbeiträge,  Spenden  und  Fördergelder angewiesen, um unsere Angebote für die Ratsuchenden aufrechtzuerhalten.

Unsere unabhängige Beratung wird durch Mitgliedsbeiträge und private Spenden finanziert, derzeit ergänzt durch zeitlich befristete Projektmittel des Landes Baden-Württemberg, durch Verbände sowie einen Raumkosten Zuschuss der Stadt Reutlingen. Mit ca. 1000 Beratungen im Jahr sehen wir, dass der Bedarf groß ist.

Wozu brauchen wir Ihre Unterstützung?

Die Beratung wird durch komplexere Problemlagen und geänderte Vorschriften immer aufwändiger = mehr Zeitaufwand + Qualifizierungsbedarf.

Für die Ausweitung der Beratung (längere Öffnungszeiten und Außenstellen im Landkreis RT) sehen wir einen hohen Bedarf = Mehr Personalaufwand.

Ratsuchende mit unterschiedlichen Problemlagen müssen an qualifizierte Hilfen anderer Anbieter vermittelt werden = mehr Zeit + Personalaufwand.

Spenden sind von der Einkommenssteuer abzugsfähig, da wir eine gemeinnützige Organisation sind.

Laden Sie den Antrag herunter und geben Sie Ihn ausgefüllt und unterschrieben bei uns ab.

Mitgliedsantrag

 


 

Finanzierung

Seit Dezember 2012 wird die ArBi vom Sozialministerium des Landes Baden- Württemberg im Rahmen des Landes- Arbeitsmarktprogramms „Gute und sichere Arbeit“ finanziell gefördert.

Das Sozialministerium zum Programm:

„Die modellhafte Unterstützung von Arbeitslosen(beratungs)zentren zielt darauf ab, die Entwicklung von Projekten zur Beratung und engmaschigen Betreuung namentlich von Langzeitarbeitslosen, die unter mehrfachen Vermittlungshemmnissen leiden (…) mit Landesmitteln zu fördern. (…)

Den Zentren kommt dabei eine individuelle Lotsen-, Clearing- und Orientierungsfunktion zu. Im Vordergrund stehen die Beratung und Betreuung des arbeitslosen Menschen, seine Aktivierung zur Selbsthilfe, die Beistands- tätigkeit gegenüber Behörden und Gerichten, die Gewinnung, Qualifizierung und Beglei- tung ehrenamtlicher Helfer sowie die Gestal- tung institutionalisierter (auch neuer) Ko- operationsansätze vor Ort einschließlich der fach- und zielgruppenbezogenen Information durch entsprechende Veranstaltungen.“

(http://www.sm.baden-wuerttemberg.de/de/ Unterstuetzung_von_Arbeitslosenberatungsz entren/288792.html?referer=288686)

Die Förderung beträgt dabei 40.000 Euro für eine Personalstelle sowie eine individuelle Zusatzförderung von maximal 10.000 Euro, die an die Durchführung von Informationsveranstaltungen sowie die Qualifizierung und Begleitung von Ehrenamtlichen gebunden ist.

Die Förderung gilt für ein Jahr, zwei weitere Male kann die Regierung das Programm zu denselben Konditionen um ein Jahr verlängern.

Die Arbeiterbildung e. V. hatte ein Konzept eingereicht, das nun vom Ministerium gefördert und von einem Institut evaluiert wird.

 

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